Paul Schnoz

Was hat Sie motiviert, sich für diesen Masterstudiengang anzumelden?
Meine Motivation bestand vor allem darin, mein Wissensspektrum zu erweitern und mich vertieft mit der frühen Kindheit auseinanderzusetzen. Ausschlaggebend für den Studiengang an der PHTG und Uni Konstanz war der Aspekt, die kindliche Entwicklung und die entsprechenden Fördermöglichkeiten aus wissenschaftlicher Sicht zu betrachten und mein Praxiswissen so zu ergänzen.

Wie verlief Ihre schulische und berufliche Laufbahn vor Absolvierung des Masters Frühe Kindheit?
Nach der Ausbildung zum Kindergärtner übte ich diesen Beruf über mehrere Jahre aus. Anschliessend war ich als Heimleiter, Hortleiter und als Berufsschullehrer in verschiedenen Kantonen der Schweiz tätig. In diesen Tätigkeitsfeldern hatte ich die Möglichkeit, mich vorwiegend mit der Entwicklung und der Förderung von Menschen ab dem Kindergartenalter bis ins Erwachsenenalter auseinanderzusetzen. Der Masterstudiengang ermöglichte mir, mein Profil zu schärfen und das Altersspektrum auszudehnen. Vor allem aber gestattete mir dieses Studium, das Praxiswissen um den wissenschaftlichen Aspekt zu erweitern und diesen in den Berufsalltag zu transferieren.

In welchem Bereich sind Sie heute tätig?
Ich arbeite für die Stadt Frauenfeld als Fachbereichsleiter Frühförderung und Kinderbetreuung. Frauenfeld hat den persönlichen und gesellschaftlichen Wert der Förderung und Prävention in der frühen Kindheit erkannt und führt verschiedene Angebote, welche diese Bereiche unterstützen. In meiner Funktion bin ich unter anderem für die Konzepterarbeitung, Organisation und Koordination dieser Angebote zuständig. Ich stelle die interne und externe Beratung sicher und pflege den Kontakt mit Schulen, Vereinen sowie anderen Fachorganisationen. 

Paul Schnoz, Absolvent Masterstudiengang Frühe Kindheit 2011–2013