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Gründung des Binationalen Zentrums Frühe Kindheit an der PHTG

14.06.2019

Feierlich eröffneten Prof. Dr. Priska Sieber, Rektorin der PHTG, Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Konstanz, und Prof. Dr. Sonja Perren, Brückenprofessorin Entwicklung und Bildung in der frühen Kindheit (PHTG/Uni Konstanz), das Binationale Zentrum Frühe Kindheit (BiKi), mit musikalischer Rahmung und einem symbolischen Akt. Dafür enthüllen die Verantwortlichen ein kleines Kunstwerk, das als Maskottchen für das BiKi dienen wird: einen Flamingo. Denn der Flamingo vereint manche symbolischen Werte des Profilschwerpunktes Frühe Kindheit an der PHTG. Prof. Dr. Moritz Daum, Universität Zürich, führte in seinem Vortrag «Sinnvolles sinnfreies Spielen» seine Gedanken zum besonderen Aspekt des Spielens, des «Herumalberns», aus und diskutierte diesen anhand aktueller entwicklungspsychologischer Forschung. Im Anschluss an die Feierlichkeit trafen sich die Teilnehmenden des Symposiums mit den eingeladenen Gästen aus Bildung, Wissenschaft und Politik.

Binationales Zentrum Frühe Kindheit – BiKi

Das Binationale Zentrum wird von der Pädagogischen Hochschule Thurgau getragen und in enger Kooperation mit der Universität Konstanz umgesetzt. Die Gründung des Zentrums bildet einen weiteren Meilenstein im Auf- und Ausbau des besonderen Profilschwerpunkts im Bereich der Frühen Kindheit der PHTG. Vor zehn Jahren haben die PHTG in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz begonnen, ein Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit aufzubauen, das Angehörige aus Wissenschaft und Praxis miteinander vernetzt. Mittlerweile gehören über 40 Organisationen diesem Netzwerk an. Im Jahr 2011 startete zum ersten Mal der binationale Masterstudiengang Frühe Kindheit, der mittler- weile erfolgreich etabliert ist. Seither wurde die Expertise der PHTG und der Universität Konstanz im Bereich der Frühen Kindheit schrittweise ausgebaut und strahlt heute weit über den Kanton Thurgau aus. Das Ziel des BiKi ist die Bündelung der im vergangenen Jahrzehnt etablierten Angebote von Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistungen der beiden Hochschulen im Bereich Frühe Kindheit.

Erstes internationales Bodensee-Symposium Frühe Kindheit

Das Binationale Zentrum Frühe Kindheit organisiert neu jährlich das «Internationale Bodensee-Sym- posium Frühe Kindheit». Der Austausch und die Vernetzung zwischen Fachpersonen aus der Praxis, Forschenden, Lehrenden sowie Studierenden stehen im Fokus des zweitägigen Symposiums. Das Programm des diesjährigen ersten Symposiums enthielt über 30 Beiträge mit mündlichen Präsentationen, Praxisworkshops bis hin zu Papersymposien zum Themenschwerpunkt «Spielen ist Lernen! – Aber wie geht das?». Prof. Manfred Holodynski (Universität Münster) eröffnete die Tagung am Freitag mit dem Vortrag: «Entwicklung sozial-emotionaler Kompetenzen im soziodramatischen Rollenspiel». Der zweite Symposiumstag wurde mit dem Vortrag «Spiel aktiv begleiten» von Prof. Dr. Annerieke Bolund, Hogeschool ipabo, Utrecht eröffnet.

Das 2. Bodensee-Symposium Frühe Kindheit findet vom 15. bis 16. Mai 2020 an der PHTG in Kreuzlingen statt.

Kontakt für weitere Informationen:
Prof. Dr. Sonja Perren, Brückenprofessorin Entwicklung und Bildung in der Frühen Kindheit, Tel. +41 71 678 57 44, sonja.perren[at]phtg.ch

Bildlegende:
Karina Iskrzycki, Prof. Dr. Sonja Perren, Carine Burkhardt Bossi und Prof. Dr. Priska Sieber enthüllen das Maskottchen des BiKi (v.l.n.r.)

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