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Forschungskolloquium zu Forschungs- und Qualifikationsprojekten im Bildungsbereich: Die Bedeutung von Peers für die Emotionsregulation von Vorschulkindern

25.01.2022

Tatiana Diebold und Prof. Dr. Sonja Perren (UKN/PHTG)

Die Entwicklung emotionaler Kompetenz ist einer der wichtigsten Meilensteine in der frühen Kindheit. Insbesondere Defizite in der Emotionsregulation wirken sich negativ auf die kindliche soziale Entwicklung und ihren akademischen Erfolg aus. Damit Kinder lernen, mit den eigenen Emotionen angemessen umzugehen (Selbstregulation), brauchen sie Unterstützung von Anderen (Koregulation). Demzufolge spielen frühe Sozialisationserfahrungen innerhalb und ausserhalb der Familie (Eltern, pädagogische Fachkräfte) für die Entwicklung der Emotionsregulation eine entscheidende Rolle. Somit stellt auch Peergruppe ein wichtiges und einzigartiges Lernkontext dar. Über die Bedeutung von Peers für die Emotionsregulation von Vorschulkindern gab es jedoch bis jetzt noch keine Untersuchungen. Im Vortrag werden wir erste Befunde aus unseren Pilotstudien präsentieren sowie einen Ausblick auf das geplante Forschungsprogramm geben.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.bise.uni-konstanz.de/news-termine/binationales-forschungskolloquium/ 


Das Binationales Forschungskolloquium der Binational School of Education verfolgt das Ziel des kollegialen Austauschs und der Diskussion über Forschungs- und Qualifikationsprojekte zum Bildungsbereich, die sich in unterschiedlichen Stadien befinden können. Dabei werden Themen, Fragestellungen und Forschungsmethoden in den jeweiligen Fach- und Bildungskontexten näher beleuchtet und zugleich eine Brücke über Fächer- und Ländergrenzen hinweg gebildet. 

Das Forschungskolloquium richtet sich an Forschende und weitere Interessierte der PHTG und der Universität Konstanz und dabei insbesondere an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Das Forschungskolloquium findet online statt, sodass ein niederschwelliger Zugang für alle Interessierten gewährleistet ist. 

 

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