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ONLINE: Ringvorlesung Forschung und Praxis in der Frühen Kindheit zum Thema "Frühe Kindheit im Kontext der Corona-Pandemie: Aktuelle Forschungsbefunde aus der Schweiz"

27.01.2021 - 30.01.2021

Das Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit lädt zur nächsten Ringvorlesung der Reihe «Forschung und Praxis in der Frühen Kindheit» ein.

Mittwoch, 27. Januar 2021 | 18.30–20.00 Uhr | Online-Durchführung

Bei der nächsten Ringvorlesung wird das Thema «Frühe Kindheit im Kontext der Corona-Pandemie: Aktuelle Forschungsbefunde aus der Schweiz» behandelt. Prof. Dr. Nevena Dimitrova und Dr. phil. Fabio Sticca berichten aus ihrer aktuellen Forschung. Der Vortrag von Frau Dimitrova wird auf Englisch gehalten; die anschliessende Diskussion findet auf Deutsch statt. Der Anlass wird von Prof. Dr. Sonja Perren moderiert.

Interessierte können sich hier für die Online-Durchführung anmelden. Informationen zum Zugang erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung per E-Mail.

(1) «Impact of Coronavirus-Related Lockdown on Screen Use and Vocabulary in Swiss Children Aged 12 to 30 Months»

The coronavirus lockdown had a direct impact on very young children. We asked whether the lockdown has changed screen use and whether it has influenced children’s vocabulary. 400 parents of children aged between 12 and 30 months completed an online survey about child activities and child expressive vocabulary. Results indicate that most children use screens and that screen use increases with age. Lockdown increased screen use, with more children using screens, more screens being used, and screens being used more often during lockdown. Screen use did not negatively affect expressive vocabulary, however; it actually affected it positively in the group of 12-to-17-month-olds. Such a positive effect is likely due to the fact that young children are generally accompanied by a parent during screen use. Importantly, children of parents who adopt co-viewing strategies show higher vocabulary scores than children whose parents do not. Despite the fact that screen use starts from very early on and that it has intensified during the lockdown, it does not show a negative effect on toddlers’ vocabulary. Instead, findings are discussed in light of the various strategies parents adopt in order to turn toddlers’ screen use into opportunities to learn.

Referentin

Prof. Dr. Nevena Dimitrova, Haute école de travail social et de la santé Lausanne

(2) «Kleinkinder und ihre Eltern während der Covid-19-Pandemie»

Die im Frühjahr 2020 vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie betrafen auch junge Kinder. Im Rahmen der vorliegenden Veranstaltung werden die Ergebnisse einer Studie des Marie Meierhofer Instituts für das Kind präsentiert, in der die Eltern von 139 Kleinkindern dazu befragt wurden, wie ihre Kinder und sie selbst den ausserordentlichen Zustand erlebten hatten und welche Auswirkungen die Situation auf ihre Alltagsgestaltung und ihr Wohlbefinden hatte. Zudem wird thematisiert, was den Familien geholfen hat oder hätte und welche Schlussfolgerungen sich für die gegenwärtige Situation und künftige Situationen ähnlicher Natur ziehen lassen.

Referent

Dr. phil. Fabio Sticca, Marie Meierhofer Institut für das Kind


Das übergeordnete Ziel der Veranstaltungen besteht darin, die anwesenden Referierenden aus dem Kontext des Kompetenznetzwerks mit den Studierenden des Masterstudiengangs Frühe Kindheit in Austausch zu bringen. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Die Ringvorlesungen finden regelmässig jeweils am letzten Mittwoch der Monate Januar, April, Juni und November statt.

Übernächste Ringvorlesung:

Mittwoch, 28. April 2021, 18.30–20.00 Uhr, Pädagogische Hochschule Thurgau

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Ihre Ansprechsperson
Diana Alves
+41 (0)71 678 56 33E-Mail
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