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Veranstaltungen des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit

Herbstmeeting Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit2020

Auch in diesem Jahr findet das Herbstmeeting des Kompetenznetzwerkes Frühe Kindheit (KNW) statt, in dem sich Personen aus dem Bereich der Frühen Kindheit miteinander vernetzen und ihr Wissen austauschen. Nachdem wir letztes Jahr am Institut für Hebammen am Department Gesundheit der ZHAW in Winterthur zu Gast waren, hat sich für dieses Jahr das Marianum – Zentrum für Bildung und Erziehung gGmbH in Allensbach-Hegne, das Erziehende aus- und weiterbildet, als Gastgeber zur Verfügung gestellt. Dieses Jahr liegt der Fokus auf dem Thema Digitalisierung als unterstützendes und herausforderndes Medium im pädagogischen Alltag. Das Thema soll aus dem Standpunkt von Kitas, Familien und Institutionen beleuchtet werden:

«Digitalisierung im Bereich der frühen Kindheit als komplexe Herausforderung oder Chance?»

Digitale Medien sind nicht nur Teil des Alltags junger Familien, sondern spielen auch zunehmend in frühkindlichen Bildungsinstitutionen eine bedeutende Rolle. Immer mehr Kitas und Bildungsinstitutionen nutzen Apps und Online-Plattformen um den pädagogischen Alltag zu organisieren. Doch wie können Kleinkinder und ihre Eltern für das Thema sensibilisiert werden? Wie kann die Qualität bei der Arbeit mit digitalen Medien gewährleistet werden? Wie kann die Nutzung digitaler Medien im Kitaalltag und bei der Elternarbeit als unterstützendes Medium effektiv eingesetzt werden? Inwiefern wirkt sich die Digitalisierung auf die Chancengerechtigkeit eines Kindes aus? Können alle von den positiven Aspekten im gleichen Mass profitieren?

Wir erwarten spannende Impulse und einen lebendigen Austausch, bei dem wir vom Wissen und den Erfahrungen unserer Netzwerkpartner und weiterer Gäste profitieren. Wir freuen uns, wenn Sie dabei Ihre Projekte und Anliegen einbringen und damit ein vielfältiges Programm mitgestalten.

Informationen zur Anmeldung und zum Programm folgen im Juli 2020.

Ringvorlesung Forschung und Praxis in der Frühen Kindheit

Das Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit lädt zweimal pro Semester zur abendlichen Ringvorlesung zu einem thematischen Schwerpunkt im Feld der frühen Kindheit ein. Die Ringvorlesungen finden abwechselnd in den Räumlichkeiten der PHTG und der Uni Konstanz statt.
Übergeordnetes Ziel der Veranstaltung ist es, die anwesenden Referierenden aus dem Kontext des Kompetenznetzwerkes mit den Studierenden des Masterstudiengangs Frühe Kindheit in Austausch zu bringen. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Die Ringvorlesungen erfolgen regelmässig jeden letzten Mittwoch in den Monaten Januar, April, Juni und November.


Nächste Ringvorlesung

Das Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit lädt zur nächsten Ringvorlesung der Reihe «Forschung und Praxis in der Frühen Kindheit» ein.

Mittwoch, 24. Juni 2020 | 18.30–19.30 Uhr | Online-Durchführung

Bei der nächsten Ringvorlesung wird das Thema «Geburtserfahrungen» behandelt. Prof. Antje Horsch berichtet aus ihrer aktuellen Forschung. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, die anschliessende Diskussion auf Deutsch. Der Anlass wird von Prof. Dr. Sonja Perren moderiert. Interessierte können sich hier für die Online-Durchführung anmelden. Informationen zum Zugang erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung per E-Mail.

«Intergenerational transmission of stress and trauma during the perinatal period»

Referentin: Prof. Antje Horsch, Professeure assistante, Université de Lausanne

1) «Intergenerational transmission of stress and trauma during the perinatal period»

Although childbirth is for most parents a happy and much awaited moment, approximately one third of women perceive childbirth as traumatic and some may as a consequence develop posttraumatic stress disorder (PTSD). PTSD is a highly distressing condition with symptoms of re-experiencing, avoidance, negative cognitions and mood, hyperarousal, as well as social and professional dysfunction. In community samples, PTSD following childbirth affects between 3–4 % of women after birth and around 16–19 % of women in high-risk groups, e.g., after an emergency caesarean section. Maternal PTSD following childbirth has been shown to impact negatively not only on the couple relationship but also on the bonding and interactions with the infant, and on different aspects of child development not only in the short term, but also in the longer term. For example, associations between maternal PTSD symptoms following childbirth and troubled infant sleep at 2 years and poor child social-emotional development at 2 years have been found. Nevertheless, evidence-based early interventions to prevent the development of PTSD following childbirth and thus the transfer of trauma-related consequences onto the future generation are lacking. This talk will present work carried out by the Lausanne Perinatal Research Group demonstrating the mounting evidence of the intergenerational transfer of perinatal trauma-related consequences and some avenues to prevent this.

Weitere Informationen sind hier verfügbar.


Das übergeordnete Ziel der Veranstaltungen besteht darin, die anwesenden Referierenden aus dem Kontext des Kompetenznetzwerks mit den Studierenden des Masterstudiengangs Frühe Kindheit in Austausch zu bringen. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Die Ringvorlesungen finden regelmässig jeweils am letzten Mittwoch der Monate Januar, April, Juni und November statt.

Übernächste Ringvorlesung:

Mittwoch, 25. November 2020, 18.30–20.00 Uhr, Pädagogische Hochschule Thurgau (PHTG)


Diana Alves
Sachbearbeiterin Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit
+41 (0)71 678 56 33E-Mail
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