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Veranstaltungen des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit

Herbstmeeting

Seit einigen Jahren treffen sich die Partner des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit am Herbstmeeting, um Personen und Wissen im Bereich der frühen Kindheit miteinander zu vernetzen. Das Netzwerktreffen wird jedes Jahr bei einer anderen Partnerorganisation abgehalten, um das Wissen über und die Zusammenarbeit mit der jeweiligen Partnerinstitution zu stärken.

Das Herbstmeeting des Kompetenznetzwerks Frühe Kindheit befasste sich dieses Jahr am 21. November 2019 mit der frühen Förderung in der Zeit von Schwangerschaft, Geburt und den ersten Lebensjahren des Kindes: «Too much, too soon — too late, too little» — Wann greifen wir ein? lautete das Thema der Tagung.

 

Ringvorlesung Forschung und Praxis in der Frühen Kindheit

Das Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit lädt zweimal pro Semester zur abendlichen Ringvorlesung zu einem thematischen Schwerpunkt im Feld der frühen Kindheit ein. Die Ringvorlesungen finden abwechselnd in den Räumlichkeiten der PHTG und der Uni Konstanz statt.
Übergeordnetes Ziel der Veranstaltung ist es, die anwesenden Referierenden aus dem Kontext des Kompetenznetzwerkes mit den Studierenden des Masterstudiengangs Frühe Kindheit in Austausch zu bringen. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Die Ringvorlesungen erfolgen regelmässig jeden letzten Mittwoch in den Monaten Januar, April, Juni und November.


ABGESAGT: Nächste Ringvorlesung

Aufgrund der aktuellen Situation wird diese Ringvorlesung abgesagt.

Das Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit lädt zur nächsten Ringvorlesung der Reihe «Forschung und Praxis in der Frühen Kindheit» ein mit dem Titel „Die Sicht auf das Kind in unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen“

Mittwoch, 29. April 2020, 18.30–20.00 Uhr | Pädagogische Hochschule Thurgau | P 102

Das Schwerpunktthema «Die Sicht auf das Kind in unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen» wird von Angelika Schöllhorn moderiert und beinhaltet zwei Beiträge:

(1) «Elemente der Reggio-Pädagogik im Kinderhaus am Rhein»

Reggio nell’Emilia, eine Stadt in Oberitalien, hat durch ihre Kindertagesstätten auf sich aufmerksam gemacht. Was ist daran so aussergewöhnlich und anders im Vergleich zu all den pädagogischen Ansätzen, die bei uns gelebt und umgesetzt werden? Kann man die Reggio-Pädagogik auf die Gestaltung der Räume oder die Dokumentation der Projekte reduzieren? Sicher nicht! Indem die Themen des Kindes ernst genommen werden und das Kind Achtung und Anerkennung erfährt, erlebt es sich als selbstwirksam. Die Haltung, in der wir Erwachsene dem Kind begegnen, ist wesentlich.

Kinder sind jederzeit bereit, zu staunen und Neues zu entdecken. Jede Ameise und jede Wolke kann spannend sein. Das Ziel der Reggio-Pädagogik besteht darin, die Erwachsenen dafür zu sensibilisieren, damit sie die Fähigkeit des Staunens bewahren oder wiedererlangen können. Nur wenn wir uns gemeinsam mit den Kindern auf den Weg begeben, können wir miteinander Neues über die uns umgebende Welt erfahren. Wir stehen vor der Herausforderung, diesen Prozess mit den Kindern auf unterschiedlichste Weise zu gestalten und damit zu ihrer weiteren Entwicklung und Bildung beizu-tragen.

Referentin

Monika Hellmich, Erzieherin und Leitung «Kinderhaus am Rhein», Konstanz

(2) «Emmi Pikler: Pflege, Bewegungsentwicklung und Spiel im Blick

Die Erkenntnisse und die Theorie des Lebenswerks der ungarischen Kinderärztin Dr. Emmi Pikler entstanden aus ihrer Arbeit als Familienärztin und langjährige Leiterin eines Säuglingsheims, dem «Lózcy» in Budapest. Hier verwirklichten sie und ihre Mitarbeiterinnen eine besondere Qualität der Betreuung, die die Bedürfnisse des kleinen Kindes in den Mittelpunkt des pädagogischen Denkens und Handelns stellte. So konnten die Kinder trotz widrigster Bedingungen zu körperlich und seelisch gesunden Menschen heranwachsen.

Ausgehend von einem kurzen Input und Videoausschnitten setzen wir uns mit den Kernthemen der Pädagogik nach Emmi Pikler auseinander. Dabei nehmen wir die drei Säulen ihrer Kleinkindpädagogik in den Blick: die beziehungsvolle Pflege, die autonome Bewegungsentwicklung und das freie Spiel in einer vorbereiteten Umgebung.

Referentin

Prof. Dr. Angelika Schöllhorn, Dozentin im Masterstudiengang Frühe Kindheit, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Supervisorin, Pädagogische Hochschule Thurgau

Das übergeordnete Ziel der Veranstaltungen besteht darin, die anwesenden Referierenden aus dem Kontext des Kompetenznetzwerks mit den Studierenden des Masterstudiengangs Frühe Kindheit in Austausch zu bringen. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Die Ringvorlesungen finden regelmässig jeweils am letzten Mittwoch der Monate Januar, April, Juni und November statt.

Übernächste Ringvorlesung:

Mittwoch, 24. Juni 2020, 18.30–20.00 Uhr, Universität Konstanz


Diana Alves
Sachbearbeiterin Kompetenznetzwerk Frühe Kindheit
+41 (0)71 678 56 33E-Mail
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