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Babysprachlabor Universität Konstanz: aktuelle Projekte und Studien

Sprachliche Interaktion zwischen Eltern und ihren Kindern

Leitung: Prof. Dr. Bettina Braun

Mitarbeit: Katharina Zahner, Moritz Jakob

Worum es geht...

Kinder erwerben ihre Muttersprache ohne große Mühe, mit einer scheinbaren Selbstverständlichkeit. Dafür ist der sprachliche Input, den ein Kind aus seinem Umfeld bekommt unerlässlich. Wenn Erwachsene mit Kleinkindern sprechen, nutzen sie oft intuitiv eine Art des Sprechens, die die Aufmerksamkeit der Kinder steigert. Diese sog. kindgerichete Sprache (infant-directed speech, IDS) zeichnet sich – im Vergleich zur Sprache zwischen Erwachsenen (adult-directed speech, ADS) – beispielsweise durch einfachere und kürzere Sätze, langsameres Sprechtempo, hyperartikulierte Vokale, höhere und stärker variierende Intonation und mehr Varianz in der Stimmqualität aus. Die erhöhte Aufmerksamkeit für kindgerichtete Sprache im Vergleich zur erwachsenengerichteten Sprache deutet darauf hin, dass Kleinkinder kindgerichtete Sprache bevorzugen, wie im ManyBabies Projekt, an dem auch unser Babysprachlabor beteiligt war, vor kurzem bestätigt wurde (ManyBabies Consortium, in press).

Bei der Untersuchung des Spracherwerbs ist der Einsatz und der Nutzen von IDS schon seit vielen Jahren einer der Forschungsschwerpunkte. In unserer aktuellen Studie untersuchen wir, ob/ wie sich die heutige Generation von Eltern hinsichtlich der Anwendung von IDS von den Ergebnissen früherer Studien unterscheidet, ob sich also der Gebrauch von IDS über die Jahre hinweg verändert hat. Zusätzlich interessiert uns, ob Sprecher von verschiedenen Varietäten des Deutschen (z.B. Standard und Alemannisch) verschiedene Gewohnheiten bei der Interaktion mit ihren Kindern haben.

Wie wir das untersuchen...

Für diese Studie interessieren uns vor allem natürliche Interaktionen zwischen Eltern und ihren Kindern. Diese unterscheiden sich oft stark von Interaktionen unter „Laborbedingungen“. Um solche natürlichen Aufnahmen zu erhalten, bitten wir Familien mit einem unserer mobilen Rekorder zu Hause Alltagssituationen aufzunehmen (z.B. beim Spielen, Wickeln, Vorlesen einer Geschichte, usw.).

Für diese Studie suchen wir zurzeit Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. Melden Sie sich gerne, wenn Sie Interesse haben, daran teilzunehmen (bsl[at]uni-konstanz.de).

Literatur

ManyBabies Consortium (in press). Quantifying sources of variability in infancy research using the infant-directed speech preference. Advances in Methods and Practices in Psychological Science.

Cooper, R. P., & Aslin, R. N. (1990). Preference for infant-directed speech in the first month after birth. Child Development, 61, 1584-1595.


 

Die Rolle von Dialekt für die kognitive Entwicklung

Leitung: Prof. Dr. Bettina Braun
Mitarbeit: Katharina Zahner, Carina Haase

Worum es geht…

Kinder sind kleine Weltentdecker! Sie finden neue Dinge spannend – egal ob Kuscheltiere, Spielzeug, oder andere Reize wie z.B. Sprache oder Bilder. Sehen Kinder ein Bild auf einem Bildschirm, schauen sie in der Regel sofort gespannt auf das neue Objekt – bis dieses dann irgendwann langweilig wird und die Kinder beginnen, ihr Interesse davon abzuwenden. Das ist auch gut so, denn es gibt ja noch andere Dinge, die erkundet werden müssen. Die Abnahme des Interesses für bekannte Dinge und die darauffolgende Zunahme der Aufmerksamkeit für neue Dinge ist ein wichtiger Aspekt für unsere Forschung, denn dieses Verhalten lässt Rückschlüsse auf die kognitive Entwicklung von Kindern zu. Aus entwicklungs-psychologischen Studien weiß man, dass Kinder, die mit mehreren Sprachen aufwachsen (z.B. Englisch und Chinesisch), sich in der Informationsverarbeitung von Kindern unterscheiden, die nur eine Sprache hören (z.B. nur Englisch, Singh et al. 2015). Es zeigt sich, dass zweisprachig aufwachsende Babys bei der Verarbeitung von visuellen Reizen einen Vorsprung haben: Sie gewöhnen sich schneller an Stimuli, die ihnen gezeigt werden, und erkennen bereits bekannte Stimuli schneller wieder als einsprachige Kinder. Diese Fähigkeit wird auch mit späteren Vorteilen für sprachliche Fähigkeiten und Intelligenz in Verbindung gebracht.

In unserer Studie wollen wir nun herausfinden, ob Kinder, die mit mehreren Varietäten des Deutschen aufwachsen (z.B. Standard und Alemannisch), ein ähnliches Muster der Interessensabnahme zeigen wie bilinguale Kinder. Uns interessiert, ob es Vorteile hat, mit Dialekt und der Standardvarietät aufwachsen. Somit gibt unsere Studie Aufschluss über die Effekte des Dialektlernens auf die kognitive Entwicklung und kann zudem aufzeigen, ob Dialekte als „eigene“ Sprachen zählen oder ob verschiedene Varietäten einer Sprache zu einer Sprache gruppiert werden können.

Wie wir das untersuchen…

Die Methode, die wir für diese Studie verwenden, nennt sich ‘Visual Habituation‘. Sie beruht auf der Tatsache, dass Kinder neuen Dingen länger ihre Aufmerksamkeit widmen als bereits bekannten Dingen. Wir nutzen diesen Sachverhalt, um die kognitiven Verarbeitungsmechanismen der Kinder zu verschiedenen visuellen Reizen zu analysieren. Genauer gesagt messen wir, wie lange 6-Monate alte Babys ihre Aufmerksamkeit auf verschiedene Bilder richten. Während des Experiments sitzt das Kind auf dem Schoß der Mutter oder des Vaters und sieht zuerst ein Bild von einem Kuscheltier. Nimmt das Interesse des Kindes für dieses Bild ab, werden zwei Bilder gleichzeitig gezeigt: das bekannte Kuscheltier und ein neues. Die Blickdauern zu den jeweiligen Bildern geben uns dann Aufschluss über die Dauer des Interesses und der Wiedererkennung und somit über die kognitiven Verarbeitungsabläufe.

Für diese Studie suchen wir zurzeit Kinder im Alter von 6 Monaten. Melden Sie sich gerne, wenn Sie Interesse haben, daran teilzunehmen (bsl[at]uni-konstanz.de).

Literatur:

Singh, L., Fu, C. S. L., Rahman, A. A., Hameed, W. B., Sanmugam, S., Agarwal, P., Jiang, B., Chong, Y. S., Meaney, M. J., Rifkin‐Graboi, A., Team, G. R., & the, G. R. T. 2015. Back to basics: A bilingual advantage in infant visual habituation. Child Development, 86, 294-302.


 

Die Rolle von Aufmerksamkeit & Gedächtnis in der Sprachentwicklung

Leitung: Prof. Dr. Geraldine Legendre (Johns Hopkins University) in Kooperation mit Prof. Dr. Bettina Braun (Leiterin BSL, Universität Konstanz)
Mitarbeit: Jane Lutken, Carina Haase, Naomi Reichmann

Worum es geht…

In dieser Studie erforschen wir, wie Kinder lernen Fragen zu stellen und sie zu verstehen. Vorhergehende Forschung hat gezeigt, dass englischsprachige Kinder durchgängig spezifische Fehler machen, wenn sie Fragen mit mehr als einem Teilsatz (also Haupt- und Nebensatz) stellen oder interpretieren (Thornton, 1990; de Villiers & Roeper, 1995). Dieser Fehler ähnelt einer grammatischen Struktur im Deutschen:

  • Englisch: *What do you think what we should look for? (* = ungrammatisch)
  • Deutsch: Was glaubst du, was wir suchen sollen?

Im englischen Beispiel wird der Satz durch das zweite „what“ ungrammatisch, das Deutsche jedoch lässt diese Struktur zu. Wir untersuchen, wieso englischsprachige Kinder diesen Fehler machen und ob deutschsprachige Kinder andere Fehler machen, wenn sie mit komplexen Strukturen konfrontiert werden. In einer Reihe von Aufgaben beobachten wir die Sprachproduktion, das Sprachverständnis und das Arbeitsgedächtnis der Kinder.

Wie wir das untersuchen…

All unsere Projekte sind so spielerisch wie möglich gestaltet, damit die Kinder Spaß daran haben. In dieser Studie dreht sich alles um Geschichten: Es gibt eine interaktive Geschichte, bei welcher die Kinder ein Abenteuer durchspielen und immer wieder ermuntert werden Fragen zu stellen, um die Geschichte voran zu treiben. Weiterhin gibt es mehrere kurze Geschichten, nach denen eine Verständnisfrage gestellt wird. Alle Geschichten werden von Bildern begleitet, die auf einem Bildschirm gezeigt werden. Da auch das Gedächtnis beim Sprachenlernen eine große Rolle einnimmt, spielen wir am Ende ein kleines Gedächtnisspiel.

Für diese Studie suchen wir zurzeit Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren. Melden Sie sich gerne, wenn Sie Interesse haben, daran teilzunehmen (bsl[at]uni-konstanz.de).

Literatur

de Villiers, J., & Roeper, T. (1995). Relative clauses are barriers to wh-movement for young children. J Child Lang, 22(2). 389-404.

Thornton, R. J. (1990). Adventures in long-distance moving: The acquisition of complex wh-questions. Retrieved from Doctoral Dissertations. AAI9109855


 

Unterscheidung von Intonationsmustern des Portugiesischen

Leitung: Prof. Dr. Bettina Braun

Mitarbeit: Katharina Zahner, Nathalie Czeke, Jasmin Rimpler

Worum es geht...

„Wir unterstützen heute die Forschung im Babysprachlabor.“
„Unterstützen wir heute die Forschung im Babysprachlabor?“

In vielen Sprachen, wie z.B. deutsch und englisch, unterscheiden sich Aussagen von Fragen durch ihre Syntax (Wortstellung, Verwendung von „do“, etc.). Außerdem wird der Unterschied in diesen Sprachen durch die Sprachmelodie (Intonation) gekennzeichnet: In Aussagen verwenden wir in der Regel eine fallende, in Ja/Nein-Fragen eine steigende Sprachmelodie. Während im Deutschen und im Englischen sowohl Syntax als auch Intonation zur Unterscheidung von Fragen und Aussagen verwendet werden, gibt es auch Sprachen, die den Unterschied nur durch die Intonation markieren, z.B. Portugiesisch und Baskisch. Im Babylab Lissabon haben Spracherwerbsforscher herausgefunden, dass Babys im Alter von 5-6 Monaten steigende und fallende Intonationskonturen im Portugiesischen unterscheiden können (Frota et al. 2014). Aus weiteren Studien wissen wir, dass baskische Babys in diesem Alter ähnliche Fähigkeiten zeigen (Sundara et al. 2015). Dagegen haben englische Babys Schwierigkeiten, die steigende und fallende Intonation des Portugiesischen zu unterscheiden. In unserer Studie möchten wir herausfinden, ob deutsche Babys im Alter von 5-8 Monaten Fragen und Aussagen anhand der Intonation unterscheiden können. Zu diesem Zweck replizieren wir die Studie von Frota et al. (2014) mit deutschen Babys.

Wie wir das untersuchen...

An unserer Wahrnehmungsstudie nahmen 19 deutsche Babys im Alter von 5-6 Monaten und 20 deutsche Babys zwischen 8-9 Monaten teil. Die Methode, die wir dabei verwendet haben, nennt sich Switch Procedure. Das Kind sitzt auf dem Schoß eines Elternteils und hört verschiedene Lautsequenzen, während es auf einen bunt gemusterten Bildschirm schaut. Zunächst hört das Kind in der sog. Habituierungsphase einen der beiden Stimuli-Typen, d.h. Wörter mit entweder fallender oder steigender Intonation. Nach einer Weile verliert das Kind das Interesse an den abgespielten Lautsequenzen und die Aufmerksamkeit zum Bildschirm hin nimmt ab (= Habituierung). Dann beginnt die zweite Phase, die Testphase. Hier werden zwei verschiedene Arten von Lautsequenzen abgespielt, eine mit der gleichen Intonation wie in der Habituierungsphase („same trial“) und eine mit der anderen Intonation („switch trial“). Wir messen dabei die Blickdauern zum Bildschirm. Babys schauen in der Regel länger zu neuen als zu bereits bekannten Reizen, denn neue Dinge finden sie interessant und spannend. Wir erwarten daher, dass die Kinder länger zum „switch trial“ als zum „same trial“ schauen, wenn sie den Unterschied zwischen den beiden Intonationsarten (fallend vs. steigend) erkennen.

Erste Ergebnisse...

Unsere ersten Ergebnisse zeigten, dass deutsche Babys in beiden Altersgruppen Schwierigkeiten hatten, die portugiesische fallende und steigende Intonation zu unterscheiden (Czeke et al. 2019). Sie verhielten sich also anders als portugiesische und baskische Babys, aber ähnlich wie englische Babys. Die Sensibilität von Kindern gegenüber den prosodischen Merkmalen, die den Unterschied zwischen Fragen und Aussagen markieren, scheint also davon abzuhängen, wie dieser Unterschied in der eigenen Sprache realisiert wird. Baskische Babys, die mit Sprachen aufwachsen, in denen der Unterschied ausschließlich durch Intonation markiert ist, zeigen frühe Unterscheidungsfähigkeiten. Deutsche und englische Babys wachsen hingegen mit Sprachen auf, in denen der Unterschied zwischen Fragen und Aussagen durch Intonation und Syntax gekennzeichnet wird. Daher sind sie vermutlich weniger sensibel für den Intonationskontrast. Wir planen Deutsche Babys in einer vereinfachten Methode zu testen (vgl. Sundara et al. 2015), um ihre Fähigkeiten in der Unterscheidung von Intonation genauer zu untersuchen.

Literatur

Czeke, N., Zahner, K., Rimpler, J., Braun, B. & Frota, S. (2019). German infants do not to discriminate Portuguese rising vs. falling contours. Poster presented at the 4th Workshop on Infant Language Development (WILD), Potsdam, Germany. Poster, Abstract

Frota, S., Butler, J. and Vigário, M. (2014), Infants' Perception of Intonation: Is It a Statement or a Question?. Infancy, 19: 194-213. doi:10.1111/infa.12037

Sundara, M., Molnar, M., and Frota, S. (2015). The perception of boundary tones in infancy. Procedings of the 18th International Congress of Phonetic Sciences, Glasgow, UK.


 

Wortbetonung, Genus und Verbstellung im bilingualen Spracherwerb

Leitung: Prof. Dr. Janet Grijzenhout, Prof. Dr. Claudia Diehl
Mitarbeit: Monika Lindauer 

Worum es geht...

Die Mehrheit der Weltbevölkerung wächst mit zwei oder mehr Sprachen auf. Auch in Deutschland ist Mehrsprachigkeit häufiger als man denkt. Kinder von Immigranten erwerben meist sowohl die Sprache ihrer Eltern, die Herkunftssprache, als auch das Deutsche, die Umgebungssprache in der Gesellschaft.

In unserer Studie untersuchen wir den Spracherwerb des Deutschen bei Kindern zwischen 3 und 10 Jahren, die mit Italienisch oder Türkisch als Herkunftssprache aufwachsen. Wir wollen herausfinden, ob und wie sich der Spracherwerb des Deutschen zwischen zweisprachigen und einsprachigen Kindern unterscheidet. Zudem untersuchen wir, welche der folgenden Faktoren für mögliche Unterschiede im Spracherwerb eine Rolle spielen:

  • der Einfluss der Herkunftssprache auf das Deutsche
  • das Erwerbsalter des Deutschen
  • der sprachliche Input von früher bis heute in Familie, Kita, Schule und Freizeit
  • der sozio-ökonomische Status der Familie

Um die sprachliche Entwicklung der Kinder zu vergleichen, betrachten wir drei Phänomene des Deutschen in verschiedenen sprachlichen Bereichen:

  • im Bereich Rhythmus/ Betonung: die Dauer der betonten Silbe im deutschen Wortakzent
  • im Bereich Lexikon und Grammatik: das Genus am bestimmten Artikel (der/ die/ das)
  • im Bereich Satzbau: die Position des Verbs im deutschen Haupt- und Nebensatz

Wie wir das untersuchen...

In der Studie verwenden wir zwei spielerische Produktionsexperimente, ein Bildbenennungsspiel und ein Satzergänzungsspiel, bei denen die Kinder dazu angeregt werden, bestimmte Strukturen und Wörter zu äußern. Somit können wir die oben genannten Phänomene untersuchen. In einem Eltern-Fragebogen erheben wir Informationen über das sprachliche Umfeld, den Sprachgebrauch und den sozio-ökonomischen Hintergrund der Kinder.

Nutzen der Studie...

Die Studie ist Teil des EU-Projektes AThEME (Advancing the European Multilingual Experience). Die Ergebnisse tragen zu einem breiteren Wissen über Mehrsprachigkeit bei. Z.B. können sie genaueren Aufschluss darüber geben, in welchen sprachlichen Bereichen und auf welche Weise der Spracherwerb gezielter gefördert werden kann und in welchen Bereichen dies vielleicht gar nicht nötig ist. Somit können wir auch Vorurteilen gegenüber Mehrsprachigkeit entgegenwirken und die Vorteile von Mehrsprachigkeit aufzeigen. Durch die Untersuchung des sprachlichen Umfelds der Kinder können wir mehr über den Einfluss des Sprachgebrauchs herausfinden. Dies liefert z.B. Antworten auf die häufige Frage: „Welche Sprache/ Wie soll ich mit meinen Kindern zuhause sprechen?“


 

Baby Speech Lab FlyerProjektleitungProf. Dr. Bettina Braun

Über das Babysprachlabor (BSL)

Das BSL ist das erste 'Baby Lab' in Süddeutschland. Hier wird – wie in vielen anderen 'Baby Labs' auf der ganzen Welt – der frühkindliche Spracherwerb erforscht. Auf spielerische Art und Weise möchten wir herausfinden, wie Säuglinge Sprache wahrnehmen und was Babys, noch bevor sie selbst anfangen zu sprechen, bereits über ihre Muttersprache wissen. Außerdem sind wir daran interessiert, wie Kinder sprechen lernen und wie sich die Sprachproduktion in den ersten Lebensjahren entwickelt. 

Die Lage in Konstanz, direkt an der schweizer Grenze, bietet eine ideale Gelegenheit, nicht nur den Spracherwerb deutscher Kinder zu untersuchen, sondern diesen mit der sprachlichen Entwicklung schweizerdeutscher Kinder zu vergleichen. Denn obwohl das Deutsche und das Schweizerdeutsche eng verwandt sind, weisen die beiden Sprachen klare Unterschiede auf, beispielsweise in der Satzmelodie und bei Lautkontrasten. 

Um unsere Forschungsideen umsetzen zu können, suchen wir laufend Interessenten sowohl aus Konstanz und Umgebung als auch aus der Schweiz (Kreuzlingen und Umgebung). Haben Sie ein Kind zwischen 3 und 36 Monaten und Lust, das Konstanzer Babylab einmal zu besuchen, freuen wir uns über einen Anruf oder eine Email von Ihnen.


Kontakt

Mail: BSL[at]uni-konstanz.de 

Website: https://www.ling.uni-konstanz.de/bsl/ 

Prof. Dr. Bettina Braun (Leitung)
Katharina Zahner (PostDoc)
Monika Lindauer (Labormanagement)
Telefon: +49 (0) 7531 88 2587 

Babysprachlabor
Universität Konstanz
FB Sprachwissenschaft
Postfach 180
D-78457 Konstanz

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