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CAS - Weiterbildungsstudiengänge

Mit einem Weiterbildungsstudiengang spezialisieren und vertiefen sich die Teilnehmer:innen in einem bestimmten Themenfeld. Sie setzen Schwerpunkte und qualifizieren sich damit für neue Aufgaben. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zu unseren zwei CAS Weiterbildungsstudiengänge im Detail erläutert.

CAS Pädagogik der Frühen Kindheit

Studiengangsleitung

Dr. Carine Burkhardt Bossi, PHTG
Prof. Dr. Bettina Grubenmann, OST – Ostschweizer Fachhochschule

Dauer

2 Semester | 19 Präsenztage, plus ca. 152 Stunden Selbststudium inkl. Zertifikatsarbeit

Anmeldeschluss

30. Oktober 2022
Anmeldungen sind ab Ende Januar 2022 möglich

Start

Nächste Durchführung startet im Januar 2023. Genaues Datum wird demnächst bekannt gegeben. 

Anzahl ECTS-Punkte15

Kosten

CHF 6900.– plus Anmeldegebühr CHF 250.–

Auskunft

Dr. Carine Burkhardt Bossi, Studiengangsleitung Tel. +41 (0)71 678 57 33, carine.burkhardt@phtg.ch


Leitidee

Im Umgang mit kindlichen und familiären Situationen ist das fundierte Verständnis für den individuellen Fall von zentraler Bedeutung. Mit der Methode des Fallverstehens werden vier Perspektiven eingenommen: Kind, Eltern/Familie, Fachperson/Institution und Gesellschaft.
Der einzelne Fall wird durch die unterschiedlichen Blickwinkel ganzheitlich und ressourcenorientiert betrachtet, handlungsorientierte Schlussfolgerungen werden abgeleitet und neue Möglichkeiten daraus für den Berufsalltag entwickelt.

Die im CAS erworbenen Grundlagenkompetenzen vermitteln Sicherheit in der Fallanalyse als Basis für die aufsuchende Arbeit sowie generell im Umgang mit Kindern, Eltern, Bezugspersonen, anderen Fachpersonen und Institutionen.


Ziele

Die Teilnehmenden

  • erarbeiten die Grundlagen der differenzierten Fallarbeit
  • erwerben fachliche Grundlagen zur kindlichen Entwicklung
  • verstehen die Bedingungen und Auswirkungen unterschiedlicher Formen von Elternschaft und bauen einen adäquaten Umgang mit unterschiedlichen familiären Konstellationen auf
  • erkennen die gesellschaftlichen Bedingungen des Aufwachsens und der Konstruktion von Kindheit
  • verstehen die sozial- und bildungspolitischen Herausforderungen der frühen Kindheit
  • kennen die Effekte und Wirkungen pädagogischer Ansätze beziehungsweise Interventionsformen in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung
  • reflektieren ihr eigenes professionelles Handeln

Zentrale Inhalte der Weiterbildung bilden die sechs Themenblöcke:

  • Allgemeine Einführung in das Thema und spezifische Einführung ins Fallverstehen (2 Tage)
  • Kind und Entwicklung (4 Tage)
  • Kind und Eltern (4 Tage)
  • Kind und Gesellschaft/Institution (3 Tage)
  • Professionelles Handeln (3 Tage)
  • Kolloquium (2 Tage)

Weitere Informationen finden Sie hier.


 

CAS Entwicklungspsychologische Beratung (EPB)

Studiengangsleitung

Prof. Dr. Angelika Schöllhorn, PHTG Anna von Ditfurth, MMI

Dauer

2 Semester | 18 Präsenztage, ca. 20 Tage Selbststudium plus Zertifikatsarbeit

Anmeldeschluss

24. Juni 2022

Start

21. September 2022

Anzahl ECTS-Punkte

12

Kosten

CHF 5300.–

Auskunft

Marie Meierhofer Institut für das Kind, Zürich Tel. +41 (0)44 205 52 20, info@mmi.ch, mmi.ch


Leitidee

Die Entwicklung von Kindern ist in hohem Mass abhängig von der Beziehungs- und Bindungsgestaltung ihrer primären Bezugspersonen (Eltern, Tages- und Pflegeeltern, Erzieher und Erzieherinnen). Das Säuglings- und Kleinkindalter ist deshalb ein Lebensabschnitt des Kindes, der an Eltern ganz besondere Herausforderungen stellt.


Ziele

Die Teilnehmenden

  • erhalten Kenntnisse der entwicklungspsychologischen Kriterien für die Beobachtung und eine ressourcenorientierte Haltung und Perspektive vermittelt
  • üben genaues und differenziertes Beobachten und Beschreiben
  • üben konzeptuell begründetes Verstehen, Erklären und Interpretieren der beobachteten Verhaltensweisen und Interaktionsdynamiken
  • lernen, das Beobachtete und Wahrgenommene den Eltern im Beratungsprozess ressourcenorientiert zu vermitteln
  • erweitern Beratungskompetenz für die frühe Kindheit
  • erarbeiten Handlungsstrategien, die eine positive Eltern-Kind-Interaktion begünstigen und gemeinsam mit den Eltern umgesetzt werden können
  • erlangen ein Verständnis der Bedeutung interdisziplinärer Kooperation in komplexen Fällen
  • sind fähig, die Grenzen der Diagnostik- und Interventionsmöglichkeiten durch die EPB einzuschätzen

Inhalte

Zentrales Element der Weiterbildung ist das Einüben differenzierter Verhaltensbeobachtung mit Hilfe von Videobeispielen. Inhaltsschwerpunkte sind:

  • Entwicklungspsychologische Grundlagen, Erkenntnisse aus der Säuglings- und Bildungs- forschung
  • Entwicklungskrisen, Regulationsstörungen, Störung der sich entwickelnden Eltern-Kind- Beziehung
  • Gefährdungen der Entwicklung des Kindes durch die Eltern-Kind-Beziehung, Interven- tionsmöglichkeiten
  • Psychosozial belastete Familien und gelingende Interaktionen, Unterstützungsmöglich- keiten von Familien mit entwicklungsbeeinträchtigten Kindern

 Weitere Informationen finden Sie hier.


 

EPB-Aufbaumodul «Entwicklungspsychologische Beratung von Familien mit Migrationshintergrund»

Familien mit Migrationshintergrund haben häufig besondere Belastungen und finden gleichzeitig erschwert Zugang in Frühe Hilfen. Umso wichtiger ist eine kultursensible Beratung, die um Sozialisations- und Erziehungsbedingungen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten weiss.

In einem dreitägigen Aufbauseminar für Teilnehmende mit einer abgeschlossenen EPB-Weiterbildung wird auf die besonderen Anforderungen von kultursensitiver Beratung für Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund eingegangen.

Inhalte

  • Lebens- und Sozialisationsbedingungen in Migrationsfamilien
  • kulturell unterschiedliche Erziehungs- und Sozialisationsvorstellungen 
  • Selbstreflexion
  • Folgerungen für eine kultursensitive EPB-Beratung

Es ist erwünscht, dass die Teilnehmenden eigene Fallbeispiele und Videoaufnahmen von Eltern- Kind-Interaktionen zum Kurs mitbringen. Dies ist jedoch keine Voraussetzung für eine Teilnahme.

Ziele

Die Teilnehmenden

  •  lernen Lebens- und Sozialisationsbedingungen von Familien mit Migrationshintergrund in der Schweiz kennen
  •  erfahren, wie die Kultur die Sicht von Eltern auf ihre Kinder und die Erziehung ihrer Kinder prägt
  • reflektieren ihren eigenen Umgang mit dem «Fremden»
  • erarbeiten sich eine kultursensitive Haltung, wie sie mit den Eltern einen gemeinsamen Blick auf das Kind entwickeln können
  •  beschäftigen sich mit «Erste-Hilfe-Massnahmen», wenn traumatische Erfahrungen die Eltern-Kind-Beziehung belasten

Weitere Informationen finden Sie hier.


Flyer EPB-Aufbaumodul «Entwicklungspsychologische Beratung von Familien mit Migrationshintergrund»

Anmeldeformular


 

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